Top 4 Ausflugstipps La Gomera NATIONALPARK

Hier findet ihr unsere Top Wanderungen und Ausflüge im Nationalpark Garajonay auf La Gomera. Lest bitte zuerst gerne meinen Hauptartikel, wenn ihr das noch nicht gemacht habt!

Top 4 Wanderungen und Ausflüge im Nationalpark

1. Nationalparkzentrum

Um sich optimal für den Nationalpark vorzubereiten, empfehle ich zuerst den Besuch des Nationalparkzentrums. Leider liegt es etwas abgelegen.

Man erfährt viel über die Entstehung und die Gebiete der Insel.

Früher hat der Lorbeerwald die ganze Insel überzogen, jetzt gibt es ihn praktisch “nur” mehr im Nationalpark.

Er wurde gerodet, um Platz für Kulturlandschaften zu schaffen. Das hat seinen Teil dazu beigetragen, dass sich die Waldbrände 2012 und 1984 so stark ausbreiten konnten. Inzwischen sieht man die Schäden zum Glück kaum noch.

Die Gomerer haben eine lustige Technik entwickelt, um sich von Terasse zu Terasse zu bewegen:

Man lernt auch etwas über die Pfeifsprache und die Pflanzen, die auf der Insel gedeihen.

2. El Cedro durch den Wasserstollen

Im Hochtal beim Weiler El Cedro kann man am besten den Lorbeerwald bewundern. Normalerweise startet man beim Parkplatz El Contedero. (Man kann sogar mit dem Auto nach El Cedro fahren, was ich aber nur für geheingeschränkte Personen empfehle.)

Wir haben den abenteuerlichen Zugang durch den 550m langen Wasserstollen gewählt.

Im Internet wird empfohlen, dass man diesen Tunnel mit wasserdichten Wanderschuhen oder noch besser mit Gummistiefeln macht.

Wir haben uns entschieden, ihn mit Sandalen bzw. Badeschlapfen zu machen, da das Wasser am Eingang bereits etwas höher als der Schaft unserer Wanderschuhe war. (Im Mittelteil steigt das Wasser sogar auf Kniehöhe.)

Für mich war dieser Weg mein größtes Abenteuer auf La Gomera. Das Wasser war sehr kalt, Peter war zum Glück schon vorher krank.

Der Tunnel geht ziemlich eben dahin. Wichtig ist natürlich, eine Taschenlampe mitzubringen.

Gleich nach dem Tunnel kommt man zu einem Rastplatz und dem Campingplatz La Vista, wo man sich mit Bocadillos eindecken kann.

Im Lorbeerwald war es ziemlich kühl.

Die Vegetation ist einzigartig.

Der von uns gewählte Weg war ein Rundweg. Für den Rückweg zum Auto sind wir über den Berg gegangen (und nicht durch den Stollen), wir wollen uns nicht ganz verkühlen. Praktischerweise mussten wir nur mehr hinuntergehen.

3. Fortaleza

Der Fortaleza ist ein weithin sichtbarer Tafelberg. Es war der heilige Berg und Rückzugsort der Ureinwohner.

Blick auf den Fortalza (vom höchsten Punkt Alto de Garajonay)

Leider wurden die Schätze bereits geplündert (angeblich von einem Fernsehteam bei einer Reportage), deswegen sind nur mehr Steinkreise- und hügel übrig. Er kann schnell erstiegen werden, wenn man von Pavón losgeht. Leider gibt es dort nur wenig Parkplätze.

Man sollte keine Höhenangst haben, da der Weg ausgesetzt ist. Er ist sonst nicht schwierig, da Stufen in den Stein geschlagen wurden. (Früher musste man sich an einem Seil anhalten.)

Die Aussicht vom Gipfel ist fantastisch.

4. Alto de Garajonay

Das ist der höchste Punkt der Insel. Man kann ihn sehr schnell erreichen, wenn man von der Straßenkreuzung Pajarito weggeht. Ich empfehle das auch, da man dort schon gut einschätzen kann, ob sich der Aufstieg lohnt, d.h. ob man überhaupt etwas sehen wird.

 

Nirgends ist es auf der Insel so grün wie im Lorbeerwald. Angeblich die beste Luft der Welt.

Man kann vom Gipfel in der Früh sehr gut beobachten, wie die Passatwinde die Wolken vom Norden heranbringen. Bald sieht man nach Norden gar nichts mehr und schließlich versinkt auch der Süden und der ganze Gipfel im Nebel. Deswegen sollte man sehr früh am Tag auf diesen Gipfel gehen oder viel Glück mitbringen. Dann ist die Aussicht fantastisch.

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